Was ist eine arbeitspsychologische Beratung?
Eine arbeitspsychologische Beratung unterstützt auf der ArbeitergeberInnen-Seite bei der Lösung von "Schwierigkeiten" am Arbeitsplatz. Dies können z.B. hohe Krankenstandzahlen sein, ein aggressives Teamklima oder hohe Fluktuation der MitarbeiterInnen.
Auf der ArbeitnehmerInnen-Seite hilft eine arbeitspsychologische Beratung dem Betroffenen/der Betroffenen "schwierige" Arbeitsbedingungen gesund zu bewältigen. Da Angestellte oft nicht die über die Einlußnahme auf grundlegende Änderungen der Rahmenbedingungen verfügen, stellt dies eine Art "Überlebens"-Strategie dar. Gemäß dem Grundsatz: Love it, change it or leave it. Unter "Love it" ist eher der Aspekt des Akzeptierens gemeint. Also gewisse, negative Bedingungen sind (fast immer) zu akzeptieren, wenn man in einer Organisation arbeiten will. Einen Teil der Arbeitsbedingungen kann vom Angestellten beeinflußt werden. Diese Anteile bewußt zu machen ist hilfreich und eigene Änderungen umzusetzen isthöchst motivierend (Selbstwirksamkeit). Und zu guter letzt bleibt es jedem offen ob er/sie sich nicht eine andere Arbeitsstelle sucht. Diese Abwägung kann Bestandteil der Beratungen sein.
Die Beratung baut auf einem wissenschaftlich fundierten-theoretischen und praktischen Wissen über verschiedene psychische Problemgebiete und den Methoden zu deren Behandlung in der Arbeitswelt auf. Im Vordergrund der Beratungstätigkeit seht ein ressourcen- und lösungsorientierter Ansatz.
Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Überblick wie eine Beratung abläuft, wem sie nützt und was sie kostet.
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