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Da Mobbing erst im Rückblick und über einem längeren Zeitraum deutlich wird, soll in einem Mobbing-Tagebuch das Mobbinggeschehen regelmäßig und detailliert dokumentiert werden. Am zweckmäßigsten ist ein dicker Kalender mit ausreichend Platz für jeden Tag, in dem Sie für sich die folgenden zehn Fragen schriftlich beantworten.
Das tägliche Führen des Mobbing-Tagebuches erfordert zwar einiges an Disziplin, ermöglicht aber eine gründliche Auseinandersetzung mit der eigenen Situation und kann Ihnen auch helfen, sich den Ballast und Ärger von der Seele zu schreiben. Weiters können genaue handschriftliche Aufzeichnungen die eigene Glaubwürdigkeit beim Ansprechen des Mobbings z.B. bei Vorgesetzten erhöhen und zusätzlich als Beweissicherung dienen.
- Was ist wann vorgefallen (Die Mobbing-Handlungen möglichst exakt beschreiben)?
- Wer ist daran beteiligt gewesen und welche äußeren Bedingungen lagen vor?
- Was ist der Zweck und das Angriffsziel der Handlung?
- Ist ein bestimmter Anlass / eine tiefer liegende Ursache zu erkennen?
- Welche Gefühle wurden bei mir ausgelöst?
- Wie habe ich auf den Vorfall reagiert?
- Welche körperlichen, psychischen oder gesundheitlichen Reaktionen gab es und in welchem zeitlichen Abstand sind diese aufgetreten?
- Wer oder was hat mich unterstützt?
- Gibt es Zeugen oder Beweise?
- Wie haben Vorgesetzte reagiert?
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