Arbeitspsychologische Praxis von Dr. Andreas Fida-Taumer
Stress-, Burnout und Mobbingberatung
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Definition
Nach der ICD-10 Klassifikation der WHO (Weltgesundheitsorganisation), einer Liste der medizinisch erfassten Krankheiten, wird Burnout nicht als eigenständige Diagnose angeführt. Als Zusatzkodierung Z73 werden Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung codiert, inklusive "Ausgebranntsein [Burn out], Mangel an Entspannung oder Freizeit, Stress oder Zustand der totalen Erschöpfung".

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen, wissenschaftlichen Definitionsversuchen des Burnout-Syndorms. 

Maslach und Jackson, ein bekanntes Burnoutforscherteam, definieren Burnout als ein Syndrom emotionaler Erschöpfung, Depersonalisierung und reduzierter persönlicher Leistungsfähigkeit, das bei Individuen, die in irgendeiner Weise mit Menschen arbeiten, auftreten kann. Burnout wird durch  stresshafte Interaktionen verursacht. Sie unterscheiden in ihrem Erklärungskonzept drei Dimensionen des Burnout:
  1. Emotionale Erschöpfung bezieht sich auf Gefühle, durch seinen Kontakt mit anderen Menschen emotional überanstrengt und ausgelaugt zu sein.

  2. Depersonalisierung bezieht sich auf eine gefühllose und abgestumpfte Reaktion auf diese Leute, die gewöhnlich die Empfänger seiner Dienste oder Fürsorge sind.

  3. Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit bezieht sich auf eine Abnahme seines Gefühls an Kompetenz und erfolgreicher Ausführung in seiner Arbeit mit Menschen. (Quelle: Maslach und Jackson, 1984)

 

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